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1. Der Gelbe Aurorafalter (Anthocharis euphenoides) war
relativ häufig auf mageren Wiesen unterwegs. Wir konnten eine Paarung
beobachten, Eier und Raupen fanden wir an Brillenschötchen, eine
Pflanze, die vorwiegend an schotterigen Hängen wächst. Er gehört
zu der Familie der Weißlinge und ersetzt im Süden den bei uns
heimischen Aurorafalter.
2.
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius) ist ein Vertreter
der Ritterfalter (wie der Osterluzeifalter). Die Form seiner Flügel
erlaubt ihm, besonders geschickt zu segeln. Er lebt an sehr trockenen
Hängen, seine Raupen fressen an verschiedenen Rosenartigen (Rosaceen),
z.B. an Schlehen.
3.
Als Vertreter der Familie der Bläulinge soll hier der Brombeer-Zipfelfalter
(Callophris rubi) stehen. Er fliegt auch bei uns und überwintert
als Puppe. Damit ist er eine der relativ früh fliegenden Arten. Wie
alle Bläulinge ist er sehr klein, hat geringelte Beine und Fühler;
er ist mit der leicht schillernden Grünfärbung in der Vegetation
hervorragend getarnt.
4.
Der Blauschillernde Eisvogel (Limenitis reducta) ist
bei uns sehr selten, im beschriebenen Gebiet kommt er häufiger vor.
Er legt seine Eier an Heckenkirsche und Geißblatt und bevorzugt
schattige Gebüsche, obwohl er Wärme liebend ist.
5. Der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melithaea phoebe)
ist eine wärmeliebende Art, die bei uns nur in bevorzugten Gebieten
(z.B. Altmühltal)vorkommt. Scheckenfalter gehören zur Familie
der Edelfalter, die Raupen dieser Art leben an Flockenblumen und Wegerich.
Wie viele der gefundenen Arten liebt er brach liegende oder extensiv bewirtschaftete
Flächen, die es in Südfrankreich noch häufiger als bei
uns gibt.
6.
Das Spanische Ochsenauge (Pyronia bathseba) flog ab der
letzten Mai-Woche in der Nähe des Flüsschens Buèges.
Es gehört zu den Augenfaltern und kommt nur im westlichen Mittelmeergebiet
vor. Seine Raupen leben an verschiedenen Grasarten.
7. Eine weitere Familie, die Dickkopffalter, ist im Buègestal durch
den Kleinen Südlichen Würfeldickkopf (Pyrgus
malvoides) vertreten. Seine Raupen leben an Fingerkraut und Erdbeere;
der zthgist besonders gut getarnt durch seine Musterung und fliegt meist
huschend davon.
8. Der Spanischer Osterluzeifalter (Zerynthia rumina)
legt die Eier an der Osterluzei-Pflanze ab, an der auch die Raupen fressen.
Er ist durch seine Musterung gut getarnt. Er kommt nur im Südwesten
Europas vor.
weitere
Infos zu den Insekten in der Region: www.gangescevennes.eu/insectes.html
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